Chancen im Ausland suchen
Wer mit seinem Unternehmen ins Auslandsgeschäft einsteigen will, sollte sich vorher überlegen, ob sein Betrieb geeignet ist und welches Land das richtige ist. Hilfestellung zum Erfolgreichen Auslandsgeschäft gab es auf der Informationsveranstaltung des Projekts KMU-Management International am 18. Mai 2009 in Braunschweig.
„Zuerst muss man überlegen, welche Art der Aktivität man im Ausland ausüben möchte und dann, in welches Land man ge-hen will“, sagte Matthias Steffen, Betriebsberater der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Weitere wichtige Aspekte seien Fremdspra-chenkenntnisse und Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Zielland. „Auch die Kosten spielen eine Rolle“, betonte Steffen. Nur finanziell gesunde Betriebe könnten auch im Ausland bestehen. Die Berater der Hand-werkskammer stünden dem Unternehmer bei der Entscheidungsfindung gerne zur Seite. In der anschließenden Diskussionsrunde berichteten zwei Unterneh-mer, wie sie an Aufträge im Ausland gekommen sind und welche Erfahrungen sie in den verschiedenen Ländern gemacht haben.
Otto Schlieckmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braun-schweig-Lüneburg-Stade, begrüßte das Projekt: „Wir brauchen im Handwerk verstärkt Fachhochschulabsolventen, um den gestiegenen technischen Anfor-derungen gerecht zu werden“, sagte er. Wer einen Betrieb gründen oder über-nehmen wolle, müsse heute neben handwerklichem Können auch wirtschaftliche und technische Kenntnisse mitbringen. Professor Reza Asghari, Projektleiter der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel ergänzte: „Durch das Projekt kön-nen wir unseren Absolventen praktische Hilfestellungen geben, wenn sie sich selbstständig machen wollen.“ Daher sei die Handwerkskammer ein wichtiger Partner für das Thema Existenzgründung.
Um sich die vier Videobeiträge anzusehen, klicken Sie bitte auf die unten aufgeführten Beiträge.
Begrüßung
Vorstellung des Projektes „KMU-Management International“
Fit für das Ausland – Chancen im Auslandsgeschäft
Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen im Auslandsgeschäft
Zuviel EU-Bürokratie oder nur schlechte Umsetzung?
Diskussionsrunde in der Handwerkskammer beleuchtet die Auswirkungen des europäischen Einigungsprozess auf das Handwerk.
Europa wächst zusammen. Für immer mehr Handwerker bedeutet dies, dass sie Konkurrenz aus dem Ausland bekommen oder selbst im Ausland aktiv werden. Immer stärker beeinflussen auch europäische Vorgaben den Arbeitsalltag in den Betrieben. Für das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen, die Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN) und die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade war dies Anlass, der Frage nachzugehen: „Was erwartet das Handwerk von der EU?“.
Die Impulse für die anregende Diskussion kamen von vier Handwerkern, die jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln ihre Erfahrungen mit Europa schilderten: Diedrich Buck, Inhaber eines Baugeschäfts in Bremervörde, erzählte von seinen erfolgreichen Aufträgen im europäischen Ausland. Fleischermeister Heino Cohrs aus Rosengarten sieht durch die neuen EU-Hygienevorschriften im Fleischerhandwerk seine Existenz gefährdet und kritisierte die Bürokratie und schlechte Umsetzung hierzulande. Eberhard Funke, Installateur- und Heizungsbauermeister aus Braunschweig plädierte für reduzierte Mehrwertsteuersätze auf Handwerksleistungen, mit denen beispielsweise Frankreich bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Damit ließe sich die Schwarzarbeit wirkungsvoll zurückdrängen. Ein positives Beispiel zur EU brachte Zahntechnikermeister Rüdiger Wandtke aus Lüneburg, der vom EU-Förderprogramm „Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen (IWiN)“ berichtete und dieses zur Qualifizierung seiner Mitarbeiter nutzt.
Um sich die vier Videobeiträge anzusehen, klicken Sie bitte auf die unten aufgeführten Beiträge.
Mitarbeiter qualifizieren über EU-Förderprogramme
Reduzierte Mehrwertsteuersätze für Handwerksleistungen
Die EU-Bürokratie gefährdet den Mittelstand
Marktchancen im europäischen Ausland am Beispiel Norwegen
One-Stop-Lösungen für Existenzgründer
Vortrag von Eckhard Sudmeyer (Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade) anläßlich der E-Government-Days 2008 am 6.11.2008 in Sickte.
In seinem Vortrag stellt Herr Sudmeyer den Starter Shop der Handwerkskammer vor. Diese Lösung bietet Existenzgründern Service aus einer Hand. Es ist möglich, zentral an einer Stelle die Stammdaten zum Gründungsvorhaben zu pflegen und entsprechende Anträge für alle gründungsrelevanten Institutionen, wie z.B. die Krankenkasse, das Finanzamt und die Gemeinde, vorzubereiten.
Die Handwerkskammer bietet den Existenzgründern darüber hinaus die Möglichkeit, die Gründungsmodalitäten im Auftrag des Gründers abzuwickeln. Machen Sie sich selbst ein Bild!
Entrepreneurship Summerschool 2008
Die zweite gemeinsame Entrepreneurship Summer School der Technischen Universität Braunschweig und Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel lieferte Studierenden das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start als Unternehmer.
Denn vom 15. bis 19. September wurde ihnen im historischen Ambiente des Schlosses Wolfenbüttel eine Woche lang Fachwissen vermittelt und intensiv an Businessplänen gearbeitet – im Mittelpunkt standen die Gründungsideen der Studierenden.

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