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Krise als Chance: Mittelständler stellen sich neu auf
Quelle: Made in Germay Podcast
Der Mittelstand ist das Herz der deutschen Wirtschaft. Das zeigt sich gerade in Krisenzeiten: "Nicht jammern, sondern zupacken!" ist das Motto von vielen Unternehmen. Die 3,5 Millionen kleinen und mittelständischen Firmen wollen mehrheitlich ihre Mitarbeiter halten und stabilisieren damit den Arbeitsmarkt.Ein Drittel der Mittelständler sieht sich sogar als Gewinner der Wirtschaftsflaute. Die Rezepte klingen einfach: nicht einstimmen in das Klagelied, sondern die schlechten Zeiten nutzen, um nach vorne zu schauen. Dazu gehört, sich anders auszurichten und neue Märkte zu erschließen. Das Personal soll möglichst nicht gekündigt werden und stattdessen besser geschult werden. Viele mittelständische Unternehmen investieren jetzt erst recht - dabei nutzen sie die Schwäche der Konkurrenz teilweise sogar zu Übernahmen. Carmen Meyer berichtet über zwei positiv gestimmte Unternehmer aus Baden-Württemberg und aus Sachsen.
Direktlink:http://www.podcast.de/episode/1181775/Krise_als_Chance%3A_Mittelst%C3%A4ndler_stellen_sich_neu_auf
Schott Solar
Quelle: DW-Channel
Eines der vielen deutschen Unterhnehmen das vom politischen Umschwung in Amerika und weltweit profitiert. Die Nachfrage nach deutschen Know-How im Bereich Umwelttechnologie steigt.
Gerade in korrelation mit den global aufgelegten Konjunkturprogrammen, ein wichtiger Punkt in den USA ist zudem der neue Präsident Barrack Obama.
"Der kalifornische Solarmarkt boomt und davon profitieren auch deutsche Hersteller. Innerhalb von sechs Jahren hat der Umsatz der deutschen Solarenergie-Branche von 604 Millionen Euro auf 8700 Millionen Euro im Jahre 2008 zugelegt. Ein erfolgreicher Mitspieler ist zum Beispiel Schott Solar in Alzenau bei Frankfurt/Main.Im Mai wird das Unternehmen ein Werk mit rund 1000 Mitarbeitern in New Mexico eröffnen. Offenbar berechtigt die Entschlossenheit der neuen amerikanischen Regierung,die Solarenenergie zu fördern,zu großen Hoffnungen. Schon jetzt erwirtschaftet Schott Solar einen großen Teil seines Umsatzes in den USA. Der Gesamtumsatz stieg im vergangenen Jahr um rund 70 Prozent auf 482 Millionen Euro."
Direktlink:http://www.youtube.com/watch?v=lN8l_n2MKcQ&feature=PlayList&p=231470F985AD8D84&index=20
Mietmanager der Trend zum kurzfristigen Interims-Chef
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 13. September 2008
Vielleicht auch eine Möglichkeit für KMU die sich größere externe Beratungsfirmen oftmals nicht leisten können, in den "Genuss" eines derartigen "Services" zu kommen.
"Viele Unternehmen, die ihre Abteilungen einst rigoros verkleinert haben, können wichtige Projekte nur noch mit externer Verstärkung meistern. Selbständige, gut vernetzte Spezialisten bieten ihre Dienste an: Interimsmanager. Diese sehen sich als Alternative zu Beraterfirmen. Sie sind Einzelkämpfer und kosten vergleichsweise wenig, denn nach spätestens 18 Monaten ist ihr Einsatz beendet.
Während Beraterfirmen oft mit ganzen Stäben anrücken, sind Interimsmanager flexibel und an Hierarchie nicht interessiert. Solche festen Strukturen haben fast alle Mietmanager durchlaufen, teils in Konzernen und mittelständischen Produktionsbetrieben, teils auch bei großen Consultern. Sie schätzen nun ihre Unabhängigkeit. Dafür nehmen sie hin, dass sie monatelang fern von zuhause in Hotels leben. Interimsmanager sind Zeitarbeiter auf hohem Niveau. Sie werden von speziellen Agenturen vermittelt. Wie der Arbeitskreis Interim-Management Provider schätzt, gibt es in Deutschland inzwischen über 10 000 Interim-Manager. Ihre Tagessätze liegen je nach Art des Einsatzes zwischen 700 bis 2500 Euro. Eine Reportage von Holger Trzeczak."
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=436cu6KkK58&feature=related
Made in Germany | Mietmanager der Trend zum kurzfristigen Interims-Chef
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 14. Januar 2009
Die Firma Zimmermann, ein Traditionsunternehmen das sich einen Vorpsrung auf dem Weltmarkt durch Hochtechnologie erarbeitet hat. Internationalität ist durch den kleinen Markt ein muss und auch gewollt, um den Vorsprung zu halten und Auszubauen
ist die Firma Zimmermann auf die Zusammenarbeit zwischen Produzent und Abnehmer gut vorbereitet. Ein Paradebeispiel für Deutschland als "Land der Ideen"
Weiterführende Infos: http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/ideen-spinnen;2043857
"Das Unternehmen Zimmermann liegt am südwestlichsten Zipfel Deutschlands, im Allgäu. Der Betrieb mit seinen 80 Mitarbeitern produziert technische Fäden: Elastische, silberhaltige oder beheizbare Garne.
Geschäftsführer Hans-Peter Mauch hat das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten erfolgreich positioniert. Eine Herausforderung im besonders konkurrenzstarken Textilmarkt. Der Grund führ den Erfolg: Mit elastischen Garnen führ Socken oder führ die Medizinbranche ist das Unternehmen zum Weltmarktführer aufgestiegen. Außerdem treibt Mauch in seiner Firma die Spezialisierung auf High-Tech-Garne voran: Daraus werden dann beheizbare Ski-Jacken und Verkleidungen führ Autos hergestellt. Neuester Clou: silberhaltige Stoffe, die Elektrostrahlen abschirmen. Eine Reportage von Christian Pricelius"
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=n95LqZ66EUs&feature=related
Made in Germany | Weltmeister: Der Sekt
Sektverschluss ist mehr als ein Stück Draht
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 3. Januar 2009
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=9eQaMF1XaNo
Schneider & Co als KMU das unbeschadet durch Finanzkriese gekommen ist, dies einerseits über den Zielmarkt "Gegessen und Getrunken wird immer" und natürlich
andererseits über die starke Export Orientierung.
"Jeder hat ihn schon in der Hand gehalten, meist ohne ihm besondere Beachtung zu schenken: einen Sektverschluss der "Metallwaren-Fabrik Schneider".
Acht von zehn Sektverschlüssen weltweit stammen aus dem Unternehmen mit Hauptsitz im beschaulichen Bad Münster-Ebernburg in Rheinland-Pfalz.
Rund zwei Milliarden Verschlüsse laufen bei Schneider & Co. jedes Jahr vom Band - produziert auf den selbst entwickelten Maschinen, dem bestgehütetsten
Geheimnis der Fabrik. Philipp Bilsky schaut sich an, wie Schneider mit einem Stückchen Draht den Weltmarkt erobert hat."
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=9eQaMF1XaNo
Made in Germany | Familienunternehmen: Villeroy & Boch
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 28. Januar 2009
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=9NfE8khynMQ&feature=PlayList&p=231470F985AD8D84&index=12
Ein weiteres Traditionsunternehmen das durch einen hohen Internationalisierungsgrad, trotz Krise bestand hat.
„Villeroy und Boch ist eines der traditionsreichsten Familienunternehmen Deutschlands. Im vergangenen Jahr feierte der Porzellanhersteller sein 260-jähriges Jubiläum.
In 125 Ländern kann man heute die Produkte des Unternehmens mit Stammsitz im Saarland kaufen. Der Auslandsanteil ist mit fast 80 Prozent stark gestiegen. Doch das wirtschaftliche Umfeld für 2009 ist nicht einfach. Manuela Kasper-Claridge traf Aufsichtsrat Wendelin von Boch und den Leiter des Unternehmensbereiches Tischkultur Nicolas Luc Villeroy in Mettlach und stellt das Familienunternehmen vor.“
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=9NfE8khynMQ&feature=PlayList&p=231470F985AD8D84&index=12
Made in Germany | Abgekupfert: Kampf den Markenpiraten
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 12. Juni 2008
Ein großes internationales Problem, Plagiate gestohlen, kopiert, geraubt Milliardenverluste für deutsche KMU im Export.
„Von Markenfälschung sind vor allem deutsche Autohersteller betroffen, bzw. deren Zulieferer. Besonders im sogenannten After-sales-Markt, in dem Werkstätten mit Ersatzteilen versorgt werden, sind Marke und Fälschung kaum noch auseinander zu halten.
Auch auf der Ersatzteilmesse "Automechanika" in Dubai Anfang Juni haben Fälscher und Markenhersteller in grimmiger Nachbarschaft ausgestellt. Das Emirat Dubai versucht zwar, seinen Ruf als Hauptumschlagplatz von Falschware mit verstärktem Zoll zu bekämpfen. Ein Gang zu verschiedenen Werkstätten und Händlern in der Stadt zeigt aber: An der ehemaligen Küste der Freibeuter gibt es nach wie vor Piraten, Produktpiraten. Sie zu erkennen, ist aber schwierig.“
Direktlink:http://www.youtube.com/watch?v=xbXqoTkXKgw&feature=channel
Made in Germany | Weltmeister: Kameras von Arri
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 29. Januar 2009
Ein deutsches Traditionsunternehmen, das trotz Lohndumping im Ausland, in Deutschland, größtenteils in Handarbeit produziert und trotzdem international erfolgreich ist.
„Til Schweiger kennt sie gut, Tom Cruise auch - und Angelina Jolie sowieso - Filmkameras von ARRI. Wenn irgendwo auf der Welt ein Kinofilm gedreht wird, ist mit größter Wahrscheinlichkeit Technik der Münchener Firma ARRI mit dabei.
Über Jahrzehnte hat sich das Unternehmen zum Weltmarktführer entwickelt - nicht nur bei professionellen Filmkameras, sondern auch bei Beleuchtungstechnik für die Filmproduktion. Dan Hirschfeld hat die Tüftler aus München besucht und erlebt, wie selbst 30 Jahre alte Filmkameras von Hand repariert und gewartet werden. Denn Weltmarktführer sein heißt für ARRI auch, für alle Kunden ein zuverlässiger Partner sein - und zwar ohne Verfallsdatum. Gleich nebenan produziert ARRI modernste Laserbelichtungstechnik, mit der die Kinofilme von morgen produziert werden. Die gelungene Verbindung von Alt und Neu ist nach Meinung der ARRI-Ingenieure einer der Gründe, warum das Unternehmen die Konkurrenz oft weit hinter sich lässt.“
Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=8PotsAmfWMA&feature=channel_page
Made in Germany | Weltmeister: Der Spiegel
Quelle: Deutschewelle - Made in Germany www.dw-world.de 11. Februar 2009
„Erst in den Spiegel schauen,dann blinken der typische Rat des Fahrlehrers. Doch nicht nur Fahrschüler sondern fast alle Autofahrer schauen in einen Spiegel der bayrischen Firma Flabeg. Jedes Jahr bekommen rund 30 Millionen Neuwagen die Außen- und Rückspiegel des Unternehmens.Mit seinen Produktionsstätten in Europa,USA und Asien ist der Mittelständler Flabeg Weltmarktführer. Die Spiegel der neuesten Generation reagieren automatisch auf blendendes Licht und erkennen den Unterschied zwischen Tag und Nacht. Doch in Zeiten der Wirtschaftskrise bleibt auch Flabeg nicht von den Absatzeinbrüchen auf dem Automarkt verschont. Da hilft das zweite Standbein des Unternehmens: Parabolspiegel für solarthermische Hochtemperaturkraftwerke. Diese Spiegel bündeln in den heißen,sonnenreichen Gegenden der Welt die Sonnenenergie,die dann zu Strom gewandelt wird. Hier kommt es genau wie beim Autospiegel auf höchste Präzision beim Biegen und Beschichten der Spiegel an. Ein noch kleiner aber schnell wachsender Markt auf dem Flabeg ebenfalls weltweit führend ist.“
Link zum Video auf Youtube:↵
http://www.youtube.com/watch?v=wwU8amCYlBg&feature=PlayList&p=231470F985AD8D84&index=3
Made in Germany: Deutsche Handwerksbetriebe im EU-Binnenmark
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Das Video zeigt Beispiele Deutscher Handwerker die im EU-Binnemarkt Lohn und Brot finden, Perspektiven und Möglichkeiten für das Deutsche Handwerk werden aufgezeigt, aber auch die Problematik der EU-Bürokratie.
Deutsche Handwerksbetriebe im Dschungel des europäischen Binnenmarktes.
"Irland z.B. sei "eine Katastrophe" gewesen. Für eine Steuernummer, nur eine von vielen Voraussetzungen für den Auftrag, musste er eigens nach Belfast reisen - persönlich. Kentzler ist froh, dass er eine Sekretärin hat, die perfekt Englisch spricht. Angesichts solcher Hürden kapitulieren viele deutsche Handwerksbetriebe, vor allem die kleinen Betrieb. Der Aufwand übersteigt den Ertrag. 5 Prozent aller Handwerksbetriebe sind bislang im Ausland aktiv. Das muss mehr werden, sagt Heikos Vater, Otto Kentzler. Als Verbandspräsident (ZDH) versucht er, den Handwerkern auf politischer Ebene den Weg ins Ausland frei zu machen. Ein solcher Schritt sei überlebenswichtig. In Deutschland wächst die Billig-Konkurrenz aus Osteuropa. Im Ausland dagegen werde deutsche Handwerksarbeit sehr geschätzt, trotz hoher Preise. Ralf Jäckel stellt den Dortmunder Familienbetrieb der Kentzlers vor"
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=vNTHptg18Jg&feature=channel
Made in Germany | Südkorea: Standort für Forschung
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Der Spot zeigt eine sehr erfolgreiche Teilnahme der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA an einem globalen Wachstumsmarkt mit Fokus auf Südkorea.
In wenigen Jahrzehnten ist Südkorea vom Entwicklungsland zu einem Industrieland geworden. Deutsche Firmen haben dort Entwicklungs- und Forschungsabteilungen eingerichtet. Darunter auch der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA.
Er produziert in Südkorea Flüssigkristalle für Flachbildfernseher und betreibt ein eigenes Technologiezentrum in Südkorea. Die Branche boomt. Zur Zeit haben 50 Millionen Haushalte weltweit einen LCD-Fernseher. In zwei Jahren soll sich die Zahl verdoppeln. Von diesem enormen Wachstum profitiert der Weltmarktführer bei Flüssigkristallen Merck. Michael Altenhenne hat Korea-Chef, Andreas Kruse, begleitet.
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=BLyo04Wbgi8&NR=1
Made in Germany | Rittal in Shanghai
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Markterschließung in China und Asien - die Firma Rittal zeigt wie Erfolgreich sich deutsche Tugenden exportieren lassen, durch Qualität und die Ausweitung der Produktion auf China lässt sich die weltweite Marktführung ausbauen und halten.
Mit den Schaltschränken der Firma Rittal können Unternehmen Tausende von Kilowattstunden Energie einsparen. Gerade im energiehungrigen Reich der Mitte ist das eine clevere Geschäftsidee. Doch die Kunden wollen überzeugt werden.
Denn viele haben sich bisher kaum mit dem Thema Stromsparen beschäftigt. Eine Aufgabe für Volker Palm, Geschäftsführer des Schaltschrank-Produzenten in China. Er muss das Unternehmen so steuern, dass die Marktführerschaft, die Rittal in China erobert hat, nicht gefährdet ist. Außerdem möchte er die weltweit geltenden Rittalvorgaben auch in China umsetzen. Eine echte Herausforderung für ihn, denn Schaltschränke sind einfach nachzubauen, daher haben Konkurrenten Rittals Ideen übernommen, bzw. kopiert, bieten ähnliche Produkte an. Wie kann Rittal seine Kunden überzeugen und die Marktführerschaft behalten? Eine Reportage aus dem Reich der Mitte von Sibylle Rothe.
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=s34-hG1KcS4&feature=channel
Made in Germany: Mumbai - Mittelstand goes to India!
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
KMU in Indien, deutsche mittelständische Unternehmer "erkunden" Indien als neuen Wachstums- und Investitionsmarkt.
"Indien ist der "shooting star" Asiens und bietet gerade für mittelständische Unternehmen gute Möglichkeiten. Zum einen lockt ein riesiger Binnenmarkt mit einer wachsenden kaufkräftigen Mittelschicht. Zum anderen ist Indien längst ein hochinteressanter Partner für Outsourcing-Aktivitäten. Made in Germany begleitet eine Gruppe Chemie-Unternehmer beim Erkunden des Marktes und besucht mit ihnen eine Firma in Mumbai."
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=8XjPg3mhtzo&feature=channel
Made in Germany | Familienunternehmen Heraeus
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Ein International ausgerichtes Familienunternehmen stellt sich vor, produziert nah am Verbraucher, ist in vielen Märkten vertreten.
"Vor mehr als 150 Jahren gelingt dem Hanauer Apotheker Wilhelm Carl Heraeus, was noch keinem anderen in Deutschland gelungen war. Er bringt in großem Stil Platin zum Schmelzen -- und legt damit den Grundstein für den heutigen Heraeus-Konzern mit 11.000 Beschäftigten weltweit.
Internationaler ist kaum ein anderes Familienunternehmen Deutschlands. Heraeus fertigt Dentalwerkstoffe, Sensoren oder Quarzglas und beliefert damit zum Beispiel die Halbleiter-, Auto- , Luftfahrt- und Stahlindustrie. Vor allem durch die große Nachfrage nach Gold macht das Unternehmen glänzende Geschäfte. Der Gesamtumsatz lag 2006 bei rund 12 Milliarden Euro. Heraeus hat weltweit Produktionsstätten. In vielen Sparten gehört das Hanauer Unternehmen seit Jahren zu den Weltmarktführern. Eines ist Heraeus allerdings geblieben: Ein Familienunternehmen mit Traditionsbewusstsein. Die Anteile am Unternehmen sind auf zahlreiche Familienmitglieder verteilt. Jürgen Heraeus hat das Unternehmen global aufgestellt. Jetzt will er langsam für die nächste Generation Platz machen. Ute Schneider hat den Patriarchen der Familie in China und in Hanau getroffen."
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=wH_lLyj3-iY&feature=channel
Made in Germany | Sauerkraut für Italien
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Erfolgreiche Markterschließung im Lebensmittelbereich im Ausland, aufgrund geringer Gewinnmargen im Inland.
"Deutsches Sauerkraut, Kölner Christstollen, Thüringer Bratwurst - das alles lassen sich die Italiener schmecken. Italien - die kulinarische Nation schlechthin - ist das zweitwichtigste Exportland für deutsche Lebensmittelhersteller.
Angesichts gestiegener Rohstoffpreise wird das Ausland auch für die kleineren Hersteller unverzichtbar. Denn in Deutschland sind die Margen so niedrig wie sonst nirgendwo, die Einkäufer von Lidl, Aldi und Rewe bestimmen die Preise. Im Ausland hingegen lassen sich mit deutschen Qualitätsprodukten noch gute Gewinne machen. Das jedenfalls erfuhr Sebastian Asmus auf der Lebensmittelmesse in Parma, wo er Mitarbeiter der Firma Hengstenberg traf. Auch die verkaufen ihr Sauerkraut und ihre Gurken in Italien."
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=Cm0W0Kw49WI&feature=channel
Made in Germany | Schmitz Cargo Bull - Expansion
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
"Schmitz Cargo Bull ist einer der führenden LKW-Auflieger-Produzenten. Das Unternehmen setzt auf das Geschäft in Osteuropa. Dort ist die Nachfrage nach Anhängern groß, weil es immer mehr Einkaufszentren gibt. Das steigert den LKW-Verkehr zwischen Ost- und Westeuropa und den Umsatz von Cargo Bull.
Nach einem missglückten Börsengang Ende der 90er Jahre ist man heute im Familienunternehmen glücklich darüber. Der Marktanteil des LKW-Auflieger-Produzenten liegt bei 26 Prozent in Europa. Eine Expansion auf die Märkte in Asien und den USA ist nicht geplant. In der Firmenzentrale in Horstmar bei Münster setzt man auf den europäischen Markt. Und der boomt, besonders wegen der steigenden Nachfrage in Osteuropa. Schmitz Cargo Bull hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Von Karl Harenbrock "
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=WuAcctBqrpo&feature=channel
Made in Germany | Solartechnik als Exportschlager
Quelle: Deutsche Welle - Made in Germany - www.dw-world.de
Inhalt: Deutsche Hochtechnologie als Exportschlager, globaler Absatz von Photovoltaik-Anlagen
Der Preis für ein Fass Öl der Nordsee Sorte Brent ist in diesem Jahr bereits um 50 Prozent gestiegen. Das verteuert das Autofahren genauso wie die Produktion in der Industrie. Eine Alternative: Energie aus Sonnenlicht nutzen. Das tun inzwischen viele -- und davon profitieren die deutschen Solarfirmen.
In den vergangenen drei Jahren haben sie ihren Umsatz im Ausland verfünffacht - gut eine Milliarde Euro erwirtschaftete die Branche dort 2006. Im Visier haben die deutschen Photovoltaik-Unternehmen den europäischen Binnenmarkt. Aber auch in den USA und Asien expandieren sie kräftig. Der Verband der Solarwirtschaft rechnet damit, dass der weltweite Photovoltaikmarkt jedes Jahr um 20 Prozent wächst -- und das in den nächsten 15 Jahren. Dadurch entstehen Arbeitsplätze vor allem in Deutschland. Hier werden die Anlagen weiter entwickelt und gebaut. Ein Beispiel ist der Solar- und Photovoltaikhersteller Solon in Berlin. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten zur Zeit aus und will im kommenden Jahr seine neuen Hallen beziehen. Klaus Enderle hat Solon besucht. Unser Thema in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.
Link zum Video auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=TDbYaiNcghU&feature=channel

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