Aktuelles für das Auslandsgeschäft
02.12.2009
Auslandsgeschäfte durch neue Handelshemmnisse stark behindert
DIHK stellt die neue Umfrage „Going International 2009“ vor
Die Ausgangsbedingungen für eine Erholung der deutschen Außenwirtschaft sind schwieriger als vor der Krise. Das geht aus der Umfrage „Going International 2009“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.
An der Umfrage haben sich im Sommer dieses Jahres insgesamt 2.300 auslandsaktive Unternehmen mit Sitz in Deutschland beteiligt. Immerhin 78% der befragten Unternehmen machen die schlechte Auftragslage und die fehlenden Absatzmöglichkeiten im Ausland zu schaffen. Fast genauso viele haben Probleme, verlässliche Partner im Zielmarkt zu finden.
Nationale Konjunkturprogramme haben neue Geschäftschancen eröffnet, durch diese sind jedoch auch neue Hindernisse im Auslandsgeschäft entstanden, die Nachteile für deutsche Firmen mit sich bringen. Zwei Drittel der deutschen Unternehmen kämpfen auf den internationalen Märkten mit schwierigen rechtlichen Bedingungen. Instabile politische Verhältnisse, Korruption und protektionistische Maßnahmen der Staaten belasten zudem mehr als die Hälfte der Unternehmen.
Der DIHK-Außenwirtschaftschef Axel Nitschke beklagt, dass die Politik gerade jetzt „nicht für die notwendigen politischen Impulse durch eine liberale internationale Handelspolitik“ sorge.
Es gelte, Wachstumssignale in Deutschland zu setzen, fordert der DIHK Außenwirtschaftschef. So brauche die Exportwirtschaft gerade in der Krise vermehrt Hilfestellung, um von den sich abzeichnenden Chancen zu profitieren, immerhin 75% der Unternehmen haben sich für eine zielgerichtete Außenwirtschaftsinformation und eine verlässliche, unabhängige Beratung ausgesprochen.
Die Umfrageergebnisse als PDF (21KB)
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